Wurzelkraut am Wegesrand

Ein Gedicht · Marco Nissen

Langsam ging ich einen Weg entlang.
Dieser Weg war steinig, dieser Weg war lang.
Gott wußte, warum ich ging,
und warum ich an diesem Wege hing.

Zögernd griff ich nach dem Segel,
war versunken und rief hinaus,
was ich in diesem Augenblicke vernahm,
war, wie sollt ich sagen,
nichts als etwas unerdachtes.

Ich sah — doch glaubte nicht.
Ich hörte — doch hielt mir die Ohren zu.
Ich dachte und hörte auf zu denken.

Schluß. Aus. Ende.

Dieses Gedicht hat dem Blog seinen Namen gegeben. Es ist der Ausgangspunkt.